Abnehmen mit Olivenöl?

Wer an Olivenöl denkt, denkt oft unweigerlich unter anderem auch an die mediterrane Küche. Diese ist bekannt dafür, nicht nur sehr lecker, sondern auch gesund zu sein. Eine Frage, die sich viele in diesem Zusammenhang jedoch stellen, ist: Kann ich abnehmen mit Olivenöl und mit einer Diät kombinieren? 

Fest steht, dass es – auch im Zuge einer kalorienarmen Ernährung und mit dem Ziel, Gewicht zu verlieren – falsch wäre, Fett in der Nahrung komplett zu vermeiden. Denn: Der Körper braucht Fett, um unter anderem dafür sorgen zu können, dass der Stoffwechsel und andere Abläufe möglichst reibungslos funktionieren. 

Dementsprechend ist es umso wichtiger, sich mit den Inhaltsstoffen seines Ernährungsplans auseinanderzusetzen. Hierbei zeigt sich schnell: Wer abnehmen möchte, muss nicht auf die Vorzüge von Olivenöl verzichten. Somit steht einer mediterranen und abwechslungsreichen Kost nichts mehr im Wege. Eigentlich braucht es nun nur noch die passenden Rezepte… .

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Wie viele Kalorien hat Olivenöl? 

Wer sich mit den reinen Zahlen rund um die unterschiedlichen Ölsorten auseinandersetzt, erkennt schnell, dass es – zumindest kalorientechnisch – hier keine allzu großen Unterschiede gibt. Vor allem im Vergleich zu anderen pflanzlichen Ölen halten sich die Olivenölprodukte hier weitestgehend die Waage. Das bedeutet jedoch nicht, dass in Olivenöl wenig Kalorien enthalten wären. Durchschnittlich sind in einem Esslöffel etwa 100 kcal enthalten. 

Doch müssten die Menschen, die in der Region des Mittelmeeres leben und statistisch gesehen weitaus mehr Olivenöl zu sich nehmen, dann nicht viel eher unter Übergewicht leiden als andere? Das Gegenteil ist der Fall! Wer in einer mediterranen Region lebt, ist meist schlanker als andere Europäer. Dementsprechend scheinen die Kalorien hier bei Weitem nicht der einzige Faktor zu sein. Es lohnt sich daher, sich unter anderem auch mit einem weiteren „Detail“ zu beschäftigen: den ungesättigten Fettsäuren. Diese bieten – gerade im Vergleich mit den gesättigten Fettsäuren – einige Vorteile, die auch im Zuge einer Diät eine wichtige Rolle spielen können. Auch weitere Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Polyphenole und Phenole sollten in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden.

Olivenöl: Ein genauerer Blick auf die Fettsäuren

Wie bereits angedeutet, lassen sich Fettsäuren in mehrere Kategorien aufteilen. Menschen, die zum Beispiel einen zu hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren zu sich nehmen, leiden oft unter einem zu hohen Blutdruck. Auch die Cholesterinwerte geraten hier schnell aus den Fugen. Daher sollten, Experten zufolge, maximal 10 Prozent der Gesamtenergiezufuhr aus besagten gesättigten Fettsäuren stammen.

Weitaus gesünder sind die ungesättigten Fettsäuren, die unter anderem besonders stark im Olivenöl vertreten sind. Sie können einfach und mehrfach ungesättigt sein und die Gesundheit positiv beeinflussen… unter anderem deswegen, weil sie das HDL Cholesterin, das unter anderem auch als das „gute Cholesterin“ bezeichnet wird, erhöhen können. Das LDL wird, für den Fall, dass es sich auf einem zu hohen Level bewegen sollte, parallel dazu gesenkt. Und genau das sorgt dafür, dass sich Olivenöl super mit einer Diät kombinieren lässt. Laut Experten sollen sogar zehn Prozent (gerne auch mehr) der gesamten Tagesenergiemenge aus ungesättigten Fettsäuren (einfach) bestehen. Für mehrfach ungesättigte Fettsäuren liegen die aktuellen Empfehlungen zwischen sieben und zehn Prozent. 

Hochwertiges Olivenöl hat mehr ungesättigte Fettsäuren als andere Ölsorten. Wer sich dementsprechend auf der Suche nach einem „Partner“ für eine Ernährung zur Gewichtsreduzierung befindet, dürfte hier fündig geworden sein.

Welches Olivenöl ist besonders nährstoffreich? 

Ebenso, wie es verschiedene Arten von Fettsäuren gibt, gibt es auch unterschiedliche Arten von Olivenölen. Als besonders hochwertig und nährstoffreich gelten die Öle, die unter dem Einsatz von möglichst niedrigen Temperaturen gepresst wurden. Je schonender hier vorgegangen wird, desto länger dauert auch das Procedere. Dementsprechend ergibt sich hieraus eine einfache Rechnung: Je aufwendiger die Herstellung und je nährstoffreicher das Öl, desto höher ist auch der Preis. 

Nährstofftechnisch und auch mit Hinblick auf den Genussfaktor im Rahmen einer Diät spielt für viele Menschen vor allem die „Extra Virgin“ Variante eine wichtige Rolle. Die Ansprüche der Hersteller sind hier sehr hoch und nur Oliven, die den entsprechenden Vorgaben entsprechen, dürfen auch für das Öl verwendet werden. Zudem gilt: Beim Extra Virgin dürfen keine chemischen Zutaten oder andere Ölsorten zum Mischen verwendet werden.

Weitere wertvolle Inhaltsstoffe

Wenn von Diäten bzw. von einer bewussten Ernährung die Rede ist und der Begriff „Olivenöl“ fällt, denken viele an die oben erwähnten, ungesättigten Fettsäuren. Aber: Olivenöl kann noch mehr.

Auch die folgenden Inhaltsstoffe und deren Eigenschaften sollten nicht unterschätzt werden:

  • Phenole

Phenole zeichnen sich durch eine antioxidative Wirkungsweise aus und ihnen wird immer wieder nachgesagt, dass sie beispielsweise in den unterschiedlichsten Bereichen einer vorzeitigen Alterung entgegentreten können. Gleichzeitig sollen sie dazu in der Lage sein, den Stoffwechsel zu unterstützen. 

  • Vitamine

Ja, im hochwertigen Olivenöl sind unter anderem auch Vitamine enthalten. Eine besonders wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang die Vitamine A und E. Wer dementsprechend regelmäßig Olivenöl zu sich nimmt, kann oft dafür sorgen, dass sowohl der Eisenstoffwechsel unterstützt als auch die Zellen geschützt werden. Oxidativer Stress ist eine der Ursachen für Übergewicht. Mit Hilfe von Olivenöl kann dem oft entgegengewirkt werden. 

Als eine Art „Faustregel“ gilt in diesem Zusammenhang: Je naturbelassener das jeweilige Öl ist, desto mehr ist es auch dazu geeignet, um im Rahmen einer Diät genutzt zu werden. 

Achtung! Das sollte bei einer Diät mit der Unterstützung durch Olivenöl ebenfalls beachtet werden!

So nährstoffreich hochwertiges Olivenöl auch ist: Selbstverständlich reicht es nicht aus, ausschließlich mehr Öl in seinen Ernährungsplan zu integrieren und dann zu hoffen, dass die Pfunde purzeln. 

Vielmehr sollte die (dann oft mediterran angehauchte Form der) Ernährung dann mit einem Mix aus Bewegung und einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr kombiniert werden, um die jeweils bestmöglichen Erfolge zu erreichen.

Besonders praktisch ist es in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass der Speiseplan hier sehr abwechslungsreich gestaltet werden kann. Noch gesünder wird das Ganze natürlich dann, wenn das Olivenöl mit kalten Speisen, wie zum Beispiel einem bunten Salat, kombiniert wird. So wird es nicht nur nährstoffreich und lecker, sondern auch garantiert nicht langweilig auf dem Teller. 

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Veröffentlicht von Enrico Braunschweig

Der Autor lebt und arbeitet in der Toskana. Täglich in alle Aspekte des Olivenanbaus und der Gewinnung von Olivo Dorato Premium Olivenöl involviert und unterstützt von weiteren Experten, gibt er hier fundiertes Wissen weiter.

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